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KFZ-Kosten

Fahrzeuge anlegen, Tanken und Laden erfassen und die monatlichen Durchschnittskosten auswerten.


Fahrzeuge anlegen

Im Bereich KFZ legt ihr eure Fahrzeuge an und erfasst dazu:

  • Bezeichnung (z. B. "VW Golf" oder "Familienauto")
  • Antriebsart: Benziner, Diesel, E-Auto, Plug-in-Hybrid oder Andere (z. B. Gas, Wasserstoff)
  • Zuordnung zu einer Person oder dem gesamten Haushalt

Die Antriebsart bestimmt, welche Erfassungsmöglichkeiten euch anschließend zur Verfügung stehen. Ein Plug-in-Hybrid kann sowohl Tank- als auch Ladevorgänge erfassen.

Im Energiekosten-Verlauf berücksichtigen

Beim Anlegen (und später beim Bearbeiten) legt ihr fest, ob und wie die Kosten eines Fahrzeugs in den Energiekosten-Verlauf des Energie-Bereichs einfließen:

  • Ja – alle Kosten des Fahrzeugs zählen mit. (Beim Plug-in-Hybrid heißt diese Option „Tanken + Laden", da er beides hat.)
  • Nur Ladung (elektrisch) – nur die Ladekosten zählen. Diese Option gibt es nur beim Plug-in-Hybrid: der Stromanteil gehört zu euren Energiekosten, der Sprit nicht.
  • Nein – das Fahrzeug taucht im Energiekosten-Verlauf gar nicht auf.

Die Voreinstellung richtet sich nach der Antriebsart: E-Autos sind standardmäßig dabei (ihr Ladestrom gehört zu euren Energiekosten), Plug-in-Hybride mit ihrem elektrischen Anteil, Verbrenner und „Andere" standardmäßig nicht. Ihr könnt das pro Fahrzeug jederzeit überschreiben. Heimladungen, die über die Stromrechnung laufen, werden dabei nicht doppelt gezählt – sie werden aus dem Strom-Segment herausgelöst und als „Laden zuhause (EV)" ausgewiesen.

Tanken erfassen (Benziner, Diesel, Plug-in-Hybrid)

Bei jedem Tankvorgang trägt ihr ein:

  • Menge in Litern
  • Preis pro Liter
  • Datum und Kilometerstand (optional, für spätere Verbrauchsauswertungen)

Evensum berechnet daraus automatisch den Gesamtbetrag: Menge × Preis. Ein Beispiel: 45 Liter zu 1,75 €/Liter ergeben 78,75 € für diesen Tankvorgang.

Zusätzlich könnt ihr wie bei jeder anderen Ausgabe ein Quellkonto, die Aufteilung (50/50, nach Einkommen, eigene Prozente …) und — sofern kein Konto gewählt ist — die zahlende Person angeben. Damit fließen Tank- und Ladevorgänge des Monats in die Ausgleichszahlung ein; bei einem Gemeinschaftskonto als Quellkonto ist der Vorgang automatisch fair gedeckt und braucht keinen Ausgleich. Einzige Ausnahme: Heimladungen über die Hausstromrechnung — dort erscheinen diese Felder gar nicht, denn die Kosten stecken im Strom-Abschlag und werden bereits über dessen Aufteilung im Fixkosten-Bereich fair verteilt.

Laden erfassen (E-Auto, Plug-in-Hybrid)

Bei E-Autos und Plug-in-Hybriden unterscheidet Evensum zwischen zwei Lade-Situationen, da sich die Kosten pro kWh oft deutlich unterscheiden:

  • Zuhause laden: in der Regel günstiger, da über den privaten Stromtarif abgerechnet
  • Unterwegs laden: an öffentlichen Ladesäulen, meist teurer

Für jeden Ladevorgang erfasst ihr:

  • Menge in kWh
  • Preis pro kWh
  • Ort: Zuhause oder Unterwegs
  • Datum

Beispiel: 40 kWh zuhause geladen zu 0,32 €/kWh ergeben 12,80 €. Dieselbe Menge unterwegs zu 0,55 €/kWh geladen ergäbe hingegen 22,00 €. Die getrennte Erfassung zeigt euch, wie stark sich Lademuster auf die Gesamtkosten auswirken.

Tipp: Ihr müsst nicht zwischen Gesamtpreis und Preis pro Einheit wählen – tragt einfach einen der beiden Werte ein, den anderen berechnet Evensum automatisch über die Menge.

Zuhause laden: Kosten aus dem Strompreis

Ladet ihr euer E-Auto zuhause, läuft der Strom in aller Regel über eure normale Stromrechnung – ein separater Gesamtpreis existiert dafür gar nicht. Für diesen Fall lasst ihr das Häkchen „Im Energie-Dashboard als eigene Kosten zählen" einfach leer (Standard). Dann müsst ihr keinen Gesamtpreis eingeben: Evensum leitet die Kosten automatisch aus dem Arbeitspreis des jeweiligen Lademonats ab.

  • Ist der Monat im Energiebereich erfasst, wird der effektive Arbeitspreis nach PV verwendet.
  • Sonst greift der Netzbetreiber-Tarifpreis des zuletzt erfassten Monats.

Der Betrag wird bei jedem Aufruf neu berechnet und aktualisiert sich automatisch, wenn sich euer Strompreis ändert. In der Eintragsliste ist er mit „berechnet" gekennzeichnet. So vermeidet ihr Doppelzählungen, denn diese Ladungen stecken bereits in euren Hausstromkosten – im Energiebereich seht ihr sie nur informativ als Anteil ausgewiesen.

Nur wenn eure Wallbox über einen eigenen Zähler läuft und nicht Teil des Hausstroms ist, setzt ihr das Häkchen und tragt den Gesamtpreis normal ein.

Notiz und Einträge bearbeiten

Zu jedem Tank- oder Ladevorgang könnt ihr eine kurze Notiz hinterlegen (z. B. den Ort der Ladesäule oder den Anlass der Fahrt). Jeder Eintrag lässt sich außerdem nachträglich bearbeiten: Klappt in der Eintragsliste „Eintrag bearbeiten" auf, ändert die Werte und speichert – falsch getippte Beträge oder Mengen korrigiert ihr so in Sekunden.

Durchschnittskosten pro Monat

Aus allen erfassten Tank- und Ladevorgängen berechnet Evensum die durchschnittlichen monatlichen Kosten je Fahrzeug. Dafür wird die Summe aller Vorgänge durch die seit dem ersten Eintrag verstrichene Zeit geteilt – taggenau, umgerechnet in Monate. Liegt der erste Eintrag weniger als einen Monat zurück, wird durch einen vollen Monat geteilt, damit einzelne frische Einträge den Durchschnitt nicht künstlich aufblähen.

Beispiel für ein E-Auto über drei Monate:

MonatZuhause geladenUnterwegs geladenSumme
Mai38 €20 €58 €
Juni42 €15 €57 €
Juli35 €25 €60 €

Durchschnitt: (58 € + 57 € + 60 €) ÷ 3 = 58,33 € pro Monat

Dieser Durchschnitt kann euch als Grundlage dienen, um die KFZ-Kosten realistisch in eure monatliche Budgetplanung einzubeziehen – ähnlich wie beim Haushaltsbuch könnt ihr Muster erkennen, ohne jeden Monat exakt gleich viel auszugeben.

Fixkosten: Steuer & Versicherung

Neben den variablen Tank-/Ladekosten hat jedes Fahrzeug einen Abschnitt Fixkosten. Dort tragt ihr wiederkehrende Posten wie KFZ-Steuer und KFZ-Versicherung ein – jeweils mit Betrag und Intervall (monatlich oder jährlich) und optional einem Fälligkeitsdatum (Date-Picker, z. B. KFZ-Steuer). Jährliche Beträge rechnet Evensum automatisch auf den Monat um (÷ 12).

Jeder Posten zeigt zuerst seine Art (Versicherung, KFZ-Steuer oder Sonstiges), auch ohne eigene Bezeichnung – so ist immer klar, worum es sich handelt. Über das Stift-Symbol lässt sich ein Eintrag nachträglich bearbeiten, über den Papierkorb löschen.

Jeder dieser Einträge erscheint im Bereich Feste Kosten automatisch als eigener, verwalteter Posten (z. B. „Golf – Versicherung") — dort legt ihr Aufteilung, Konto und Kategorie fest, wodurch die KFZ-Kosten auch in Ausgleichszahlung, Konto-Einzahlungen und (bei jährlichen Posten) in die Rücklagen-Empfehlung einfließen. Betrag, Intervall und Fälligkeit verwaltet weiterhin der KFZ-Bereich. Zusätzlich weist die KFZ-Übersicht je Fahrzeug die Tank-/Ladekosten und die Fixkosten getrennt aus – so ist eure Budgetplanung vollständig, ohne dass ihr Steuer und Versicherung zusätzlich als manuellen Fixposten pflegen müsst.

Auswertungen

Im Bereich Statistiken werden eure KFZ-Kosten zusätzlich visualisiert, sodass ihr Trends erkennt – etwa ob unterwegs geladener Strom einen wachsenden Anteil an euren Gesamtkosten ausmacht, oder ob die Spritkosten über die Monate steigen.

Mehrere Fahrzeuge

Habt ihr mehrere Fahrzeuge im Haushalt, werden deren Kosten getrennt ausgewiesen. So lässt sich z. B. vergleichen, ob das E-Auto oder der Benziner im Alltag günstiger unterwegs ist – eine Information, die auch bei der nächsten Kaufentscheidung hilfreich sein kann.

Praxistipp

Auf dem Smartphone könnt ihr einen Tank-/Ladeeintrag oder einen Fixkosten-Posten einfach nach links wischen – dahinter erscheinen die Aktionen Bearbeiten und Löschen.

Erfasst Tank- und Ladevorgänge direkt beim Bezahlen, idealerweise per Smartphone an der Zapfsäule oder Ladesäule. So verhindert ihr, dass Belege verloren gehen oder Beträge falsch erinnert werden.