Statistiken
Welche Diagramme und Auswertungen Evensum zu Einnahmen, Ausgaben, Kategorien und KFZ-Kosten bietet.
Überblick statt Bauchgefühl
Der Bereich Statistiken fasst alle Daten aus eurem Haushalt – feste Kosten, Haushaltsbuch und KFZ-Kosten – in übersichtlichen Diagrammen zusammen. Ziel ist es, euch auf einen Blick zu zeigen, wo euer Geld hingeht, ohne dass ihr Zahlen manuell zusammenrechnen müsst.
Einnahmen vs. Ausgaben
Ein zentrales Diagramm stellt eure monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber. So seht ihr sofort:
- Ob am Monatsende ein Überschuss oder ein Defizit entsteht
- Wie sich das Verhältnis über die letzten Monate entwickelt hat
- Ob die geplante Sparrate tatsächlich Raum im Budget hat
Beispiel: Einnahmen von 5.000 € und Ausgaben von 4.200 € ergeben einen monatlichen Überschuss von 800 € – sichtbar als Differenz zwischen zwei Balken oder Linien im Diagramm.
Auswertung nach Kategorien
Ein weiteres Diagramm schlüsselt die Ausgaben nach Kategorien auf – Wohnen, Nebenkosten, Versicherungen, Mobilität, Lebensmittel, Freizeit, Abos & Medien, Gesundheit, Kinder, Haustiere und eigene Kategorien. So erkennt ihr auf einen Blick, welcher Bereich den größten Anteil an eurem Budget ausmacht, zum Beispiel:
| Kategorie | Anteil am Monatsbudget |
|---|---|
| Wohnen | 35 % |
| Mobilität | 15 % |
| Lebensmittel | 18 % |
| Versicherungen | 10 % |
| Sonstiges | 22 % |
Verlauf über die Zeit
Eine Verlaufsansicht zeigt, wie sich einzelne Kategorien oder das Gesamtbudget über mehrere Monate oder Jahre entwickelt haben. Das hilft insbesondere dabei, saisonale Effekte zu erkennen – etwa höhere Heizkosten im Winter oder mehr Freizeitausgaben im Sommer.
KFZ-Kosten
Speziell für den KFZ-Bereich gibt es eigene Auswertungen, die Tank- und Ladekosten getrennt darstellen – inklusive der Unterscheidung zwischen zuhause und unterwegs geladenem Strom bei E-Autos. So lässt sich nachvollziehen, wie sich das Fahrverhalten oder Preisschwankungen an der Tankstelle auf die Gesamtkosten auswirken.
Rücklagen-Fortschritt
Die Statistiken zeigen zudem, wie sich euer Rücklagenkonto im Verhältnis zur empfohlenen Zielsumme entwickelt – also ob ihr mit euren monatlichen Überweisungen auf Kurs seid, um anstehende Jahres- und Quartalskosten pünktlich decken zu können.
Bei Haushalten mit mehreren Mitgliedern ist die Projektion nach Mitglied gestapelt: Jede Farbe zeigt, wer wie viel der Rücklage trägt – nach den Splitting-Regeln der zugrunde liegenden Posten. Der Verlauf startet dabei mit der empfohlenen einmaligen Anfangsbefüllung, sodass ihr die Starthöhe direkt ablesen könnt.
Zeiträume anpassen
Alle Verlaufs-Diagramme – variable Kosten, Ausgaben-Verlauf, KFZ-Kosten und Energiekosten – zeigen einheitlich ein Fenster von 12 Monaten. Über die Pfeil-Schaltflächen rechts neben der jeweiligen Überschrift blättert ihr in 12-Monats-Schritten zurück in ältere Zeiträume und wieder nach vorn; der angezeigte Zeitraum steht direkt über dem Diagramm. Jedes Diagramm blättert unabhängig, so weit zurück, wie Daten erfasst sind. Das ist besonders hilfreich, wenn ihr saisonale Muster untersuchen oder einen Jahresrückblick erstellen möchtet.
Praxistipp
Werft mindestens einmal im Monat einen Blick auf die Kategorien-Auswertung. Kleine, aber viele Ausgaben in einer Kategorie wie "Abos & Medien" fallen im Alltag oft kaum auf, summieren sich aber über Monate spürbar auf.